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Besatz an der Luhe 1

Zu Beginn des Jahres fanden umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen an der Luhe 1 statt. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Luhe 1 als Schongebiet ausgewiesen und mit Bachforellen besetzt um eine neue Bachforellenpopulation aufzubauen. Dieser Besatz wurde - initiiert von Horst - zu einem großen Teil von einigen wenigen Luhe-Anglern gespendet, vom Verein bezuschusst und im Frühjahr von einigen unerschrockenen Fliegenfischern unter widrigsten Wetterbedingungen besetzt.

Obwohl diese Besatzaktion nicht “an die große Glocke” gehängt wurde, nahm die Schwarzangelei an der Luhe 1 drastisch zu. Laut Thomas kommen die Schwarzangler jetzt schon am Tag und unsere Kontrolleure kommen kaum noch hinterher. Wir hoffen, dass die Bemühungen dennoch Früchte tragen und eine ausreichende Anzahl Bachforellen den Geiern entgangen ist.

Um das finanzielle Engagement und den persönlichen Einsatz aller Beteiligten zu würdigen, hier nun der Bericht von Horst, den wir bisher bewusst zurückgehalten hatten:

850  „ knackige „  Bachforellen im Luhe - Schongebiet eingesetzt

Nachdem ein großer Teil des neuen Luhe – Schongebiets mit tagelanger und ehrenamtlicher Fliegenfischer - Sonntagsarbeit durch Baumaßnahmen, wie Strömungsverbauungen und -umlenkungen, sowie tonnenweise Kieseintrag hergerichtet ist, alles unter der Leitung unseres rührigen Salmonidenwarts Thomas Rode, stand nun, ebenfalls unter seiner Leitung, die vorgesehene Besatzmaßnahme mit 850 Bachforellen an.

Thomas hatte für den 22. April 2017 alles bestens organisiert, nur das Wetter hatte er dabei vergessen. Es war lausig kalt und böige Hagel- und Regenschauer schlugen den mitarbeitenden immer aktiven 11 extra an die Luhe gekommenen  Fliegenfischern ins Gesicht. Die Bachforellen, Größe 18 – 21 cm,  sehr gut konditioniert, (prima in Luhewasser gezogene Fische) wurden an insgesamt 12 Besatzstellen im Schongebiet vorsichtig in die Luhe ausgesetzt. Dies geschah so, dass 250 Fische, 50 Stück. mit Sauerstoff in Plastiksäcke verpackt, mit einem Boot trans- portiert und an festgelegten Stellen im langen Waldstück in die Freiheit entlassen wurden.

Alle anderen Forellen wurden mit Fahrzeugen an andere Bereiche der Luhe herangefahren und dann in die Luhe ausgesetzt. Erfreulich für dieses Projekt ist, dass die Hälfte der Kosten für diese Bachforellen von unseren hier im Schongebiet aktiven Fliegenfischer-Kollegen mittels Spenden- beiträgen getragen wird! Zudem konnten bei der Besatzbootfahrt zu unserer Freude eine Menge freigespülte Kiesbänke im Waldbereich lokalisiert werden, prima für die Bachforellen etc..
Alles in allem ein erheblicher Zeitaufwand und eine Menge Arbeit für jeden Helfer, die aber ein großes Interesse an der Gesundung der Luhe haben. Allen für ihr Kommen und für die gelungene Mitarbeit bei den miesen Wetterbedingungen nochmals ein herzliches DANKESCHÖN.

Bleibt zum Abschluss noch zu erwähnen, dass Horst Schröder es, als alter Wasserballer, nicht lassen konnte beim Forellenbesatz in der Luhe ein Bad zu nehmen. Nasse „ Klamotten „, aber trotzdem gute Laune, es geht ja um die Verbesserung der Luhe und erfreulicherweise ist nichts weiter passiert. Horst meinte dazu: „Das gehört eben dazu“! Die Luhe erscheint ihm wichtiger!
Das Schongebiet in seiner jetzt entwickelten Form steht ab jetzt unter Aufsicht!

 

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